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Aktuelles im April 2010
"Lauf davon!! So lange du noch kannst!!"
Sandra Granzinger
ISBN 978-3-932737-17-6
19 x 12,5 cm, 212 Seiten
Ab sofort erhältlich
Die Schriftstellerin Loreley kehrt zurück in ihr Haus am See. Sie verarbeitet die guten und schlechten Erinnerungen, die mit diesem Ort verbunden sind und lernt einen neuen Nachbarn kennen. Doch auch die großen Gefühle die sie für diesen Mann entwickelt und die gemeinsam gemachten Entdeckungen können sie nicht vor dem schützen, was da in und um den See lauert.
"Dillingers Blues"
Horst Peisker
ISBN 978-3-932737-16-9
Ab sofort erhältlich
Es gibt keinen in Deutschland, der solche Poesie noire authentischer schreibt,
ohne Bukowski zu zitieren. In Peiskers Texten ist mehr melancholische Härte
als in Brinkmanns Spaziergängen im häßlichen Köln.
Jörg Schröder, März-Verlag Berlin
Jeder Einwand muß schweigen vor der Schönheit, ja der Vollendung des
Gedichtes 'Herbst'. Peisker rührt an das Geheimnis sprachlicher Vermittlung.
Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau
Horst Peisker balladesker Ton sucht an Vitalität hierzulande seinesgleichen.
Dr. Karl Corino, Rheinischer Merkur
"Bitte liebt mich, wie ich bin"
Angelika Mayer-Rutz
ISBN 978-3-932737-14-5
Über dieses Buch:
Trotz vordergründiger Aufgeklärtheit stoßen Homosexuelle noch immer auf Vorurteile und Hindernisse.
Die Erkenntnis der Homosexualität ihres Kindes läst in vielen Familien einen Schock aus. Das in diesem schmerzhaften Lernprozess ein Annähern an dieses Thema dennoch nicht nur möglich ist, sondern eine Chance zur persönlichen und gemeinsamen Entwicklung sein kann, zeigen die bewegenden Berichte Homosexueller und ihrer Familien.
"Allerhand ... Heiteres aus Mainfranken"
Autorenkreis Main-Spessart
ISBN 978-3-932737-13-8
Mit "Allerhand ... Heiteres aus Mainfranken" legt der Autorenkreis Main-Spessart seine dritte Anthologie vor. Genießen Sie die humorvollen Geschichten, Gedichte und "Histörchen", selbst erlebt oder ausgedacht, oder augenzwinkernd nacherzählt. Ein buter Reigen, so heiter und vielfältig wie die Region, in der die Autoren zuhause sind. Ein Buch zum Verschenken und selber lesen. Ein Buch, das gute Laune garantiert!
"Der Undertaker"
von Ted Kammerer
ISBN 978-3-932737-12-1
Leseprobe:
Der 26. April 2007 ist kein Tag wie jeder andere. Es ist Karfreitag. Der Tag an dem einst die bösen Juden unseren braven Herrn Jesus Christus ans Kreuz genagelt haben. So erzählen es unsere „Kirchenväter“. Die erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Der größte Teil ist kompletter Mist. Soll nur davon ablenken, dass die christliche Kirche Abermillionen Menschen „aus niederen Beweggründen“ umgebracht hat. Will uns einreden, Jesus wäre der Sohn vom Heiligen Geist gewesen. Will uns weißmachen, Jesus` Mutter Maria wäre auch nach der Geburt Jungfrau gewesen. Will uns glauben machen, Jesus sei am dritten Tage auferstanden – und schließlich in den Himmel hinaufgefahren.
James Bond ist platt. Der hat nur so eine ganz kleine Einmannrakete. Dem Jesus seine muss ultragigamega gewesen
Michl Schöngrubers Bestattungsunternehmen in der Büchenbacher Dorfstraße sieht aus wie alle Bestattungsunternehmen. Pietätvoll gruselig. Vor eineinhalb Jahren hat es noch dem Erwin Weimer gehört. Geändert hat sich seither nichts. Im Schaufenster stehen diverse Urnen herum und warten auf Asche. Im düsteren Hintergrund verbergen sich diverse Mustersärge und warten auf Kunden. Der gekreuzigte Heiland hängt traurig an der Wand und bemüht sich aus Leibeskräften die trauernden Hinterbliebenen zu trösten. Wer an ihn glaubt, findet Trost. Erwin der biedere Bestatter aus Heroldsbach glaubt an den Heiland. Fritz der Undertaker mit dem diabolischen Grinsen glaubt an den Heiland, Michl der Quereinsteiger im Undertaker-Business glaubt an den Heiland. Alle Beerdigungsunternehmer
glauben angeblich an den Heiland. So wie dieser einstmals aus dem Grabe auferstanden ist, werden alle Menschen am Jüngsten Tage auferstehen.
Fritz der bankrotte Undertaker kann sein eigenes Elend nicht länger mit ansehen. Auch er möchte wiederauferstehen. Auf Dauer macht es keinen Spaß, den armen Mann zu spielen.
Erwin mag nicht länger den Loser spielen. Erwin will endlich Kohle kassieren und abhauen nach Amerika. Morgen ist Ostersamstag, sein Glückstag. Er wird nach Büchenbach fahren, wird ein letztes Mal mit Michl und Fritz verhandeln, die Kohle nehmen und auf nimmer Wiedersehen verschwinden.
Michl und Fritz sind der gleichen Meinung: „wir bringen das Arschloch um, und lassen ihn auf nimmer Wiedersehen verschwinden“. Das mit dem verschwinden lassen dürfte für coole Bestatter kein Problem sein. Ein gefälschter Totenschein, ein korrupter Krematoriums-Heizer, und in zwei Stunden wird aus dem unliebsamen Gläubiger ein Häufchen Asche. Vergräbt man sie heimlich auf einem anonymen Urnenfeld, wäre man ganz schön blöd. Auf dem Urnendeckel steht nämlich, wer wo kremiert worden ist. Also Asche in die Regnitz streuen, leere Urne in die Schrottpresse, und es gibt keine Spuren mehr. Die schwierigere Frage wäre: „wie macht man den Kerl kalt?“ Das ist selbst für Bestatter keine leichte Übung. Vor der Kremierung steht die zweite Leichenschau an. Der Pathologe untersucht den nackten Toten auf Spuren eines „unnatürlichen Todes“. Erschießen, erstechen, erwürgen geht nicht. Zu auffällig. Vergiften wäre eine brauchbare Lösung. Arsen, Zyankali, Rattengift E- 605, aber das geht auch nicht. Erwin das Arschloch trinkt ja nix. „Okay, dann erschlagen wir ihn einfach“, schlägt Michl vor.
„Blödian, wie willst du jemand erschlagen, ohne dass Spuren bleiben hä?“
„Gute Frage Fritz. Ich kann kein Karate, du?“
„Geh mir nicht auf den Sack du Vampir. Ich bin doch nicht der Bruce Lee. Einen Holzprügel könnt ich dem Erwin auf den Schädel hauen, aber danach wird er auch ziemlich verdächtig ausschauen“.
„Verdächtig, verdächtig, verdächtig, für was bist du Tanthologe hä? Ich denk du hast beim in Amerika gelernt, wie man unfreiwillig aus dem Leben gegangene Kunden in Hochform bringt?“
„Ja schon, aber…“
„Fritz, nix aber. Im Sarglager haben wir schöne Vierkanthölzer“…..